Kung Fu in der Schwangerschaft – von Silke Kärcher

  „Kung Fu? Im fünften Monat schwanger? Du bist ja verrückt!“ So oder ähnlich habe ich es während meiner Schwangerschaft letztes Jahr mehrfach von wohlmeinenden Bekannten zu hören bekommen. Meine Frauenärztin wollte mich direkt im zweiten Monat, als man noch nicht mal den Ansatz eines Bäuchleins sah, auf unbestimmte Zeit vom Training beurlauben. Meine Hebamme dagegen blieb cool. Teilgenommen am Training habe ich indes bis gut Mitte des siebten Monats (dann kamen die Sommerferien, sonst hätte ich weitergemacht) und für mich selbst habe ich noch bis kurz vor der Entbindung weiter trainiert. Kampfsport (und dazu zählt Kung Fu nun mal)

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Ein Jahr Tong Bei – ein Rückblick von Michael Cluesmann

"Dieser Artikel ist von Michael Cluesmann auf seinem Blog Hirnlegoland zu finden. Hier der Direktlink: Click" 2002 hatte ich erstmals angefangen bei Sifu Jochen Wolfgramm chinesische Kampfkunst (chinsese martial arts, CMA aka „Kung Fu“) zu trainieren, damals noch den Sieben Sterne Mantis Stil in der Privatschule Bai Lung. Ich mußte dann ab 2008 leider Umständehalber lange pausieren. Letztes Jahr konnte ich endlich wieder anfangen. Sifu Wolfgramm unterrichtet heute unter anderem Tong Bei und Ba Bu Tang Lang im Zhen Wu e.V. Seit einem Jahr trainiere ich wieder. Es gibt eine Menge Gründe, warum ich damals aufgehört habe und genau so viele, warum ich heute tatsächlich mehr und

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Mike Martello’s Nachlass Part 4

Zwischen den Jahren poste ich den letzten Teil unserer Nachlass Reihe. Er gibt einen kritischen Blick auf mein eigenes Training und meine eigenen Schwierigkeiten bei der Umstellung damals. Ich hoffe es regt zum Nachdenken an, was Mike dazu zu schreiben hatte: "Hello Everyone, As I told Jochen I wanted to comment on or about the weekend... Took me  few days to digest your training and for me to relax some... Jochen already wrote me back his assessment of his training and he was very hard on himself.... Which I am glad for the honest opinion about yourself Jochen! I cannot

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Chinese Martial Arts: Training oder Unterricht?

Wenn die Kursstunde im Kung Fu oder TaiJi losgeht, stellt sich oftmals die Frage: Training oder Unterricht? Was ist denn überhaupt der Unterschied? So wie ich es verstehe ist das Training eine Zeit, um Dinge zu üben, die schon bekannt sind. Es geht um das Einschleifen von zB Bewegungen, Verbessern von Fähigkeiten. Dies kann allein, in der Gruppe und auch wie meistens mit Hilfe des Lehrers geschehen. Unterricht dagegen ist eine Zeiteinheit, in der Dinge neu gelernt werden oder systematisch vertieft und in neue Zusammenhänge gebracht werden. Dies kann allein oder in der Gruppe aber nie ohne Lehrer geschehen. Training sollte

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Es liegt was in der Luft ….

Am letzten Wochenende waren die Instruktoren innerhalb der Zhen Wu Germany in Osnabrück zusammen gekommen, um den ersten Schritt in neue Inhalte zu wagen. Es geht hierbei um ein komplett neues System im Taiji Quan (Tai Chi Chuan). Wurde bislang in der ZWG die standardisierte 24er Form aus Peking und die Yang Form in der Tradition von Yang Cheng Fu unterrichtet, erfuhren die Teilnehmer des Wochenendes das dies in Zukunft obsolet wird. Ein neues Taiji System und Verständnis hat über unseren Tong Bei Lehrer Zhang Xinbin Laoshi den Weg zu uns gefunden. Wo kommt es her? [caption id="attachment_1239" align="alignleft" width="300"]

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gegen die Trägheit

Gestern hatten wir das erste Training nach der ein wöchigen Pause über Ostern. Da hiess es: die Trägheit überwinden und Boden wieder gut machen. Als verantwortungsbewusster Lehrer habe ich natürlich allen hilfreich unter die Arme gegriffen und das Tempo im Kung Fu Training von der ersten Minute gleich gut angezogen. BuFa zum reinkommen und aufwärmen war da noch der ruhige Part. Mit der dynamischen Variante ging es nahtlos über zum Tritttraining gefolgt vom, eher ja selten bei uns, intensiven Formentraining als Kardioeinheit. Der Schweiss auf der Stirn und an anderen Stellen (wow, da kann man schwitzen?) hat mich dann zufrieden

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Die liebe Zeit …

Ein immer wieder kehrendes Thema zwischen mir (Lehrer) und den Teilnehmern der verschiedenen Kurse im Verein (Schüler) ist das Zeitmanagement. Wir leben in unserer Welt, zu unserer Zeit. Mit den Verpflichtungen, Ablenkungen und Terminen die wir uns oft nicht mal selber aussuchen können. Ein regelmäßiges Training kann da für die meisten unter den Schülern zur großen Herausforderung werden und so habe ich mir abgewöhnt (weitestgehend ;) ) die Trainingsfrequenz der Schüler zu kommentieren. Aber ich gebe hin und wieder den folgenden Denkanstoss: Wer im Training der chinesischen Kampfkünste eine Verbesserung seiner Fähigkeiten erreichen möchte, muss dafür etwas tun: trainieren. Die

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Die Leiden der Schülerinnen oder des Lehrers?

Wie versprochen, werde ich nun öfters (oder andere Leute aus dem Verein) über Dinge im und ums Training herum berichten. Heute mach ich mal den Anfang mit einer Anekdote aus dem Privattraining vom Samstag, die wie ich finde gut zeigt wie hart der Job eines Lehrers sein kann ;) Das Training fand mit zwei Schülerinnen statt. Die erste liess mich schnell an ihren Sorgen teilhaben: "Ohje, ich hab meine Schuhe heute so schnell nicht gefunden und musste die von meiner Mutter nehmen. Damit kann ich beim besten Willen nichts vor dem Spiegel machen. Die sind PINK! " Nunja, schön waren

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Sozial, selbstständig und verantwortungsbewusst mit Kung Fu – Seminar-Wochenende der Kindergruppe des Kampfkunstvereins Bailung e.V.

Konzentrierte Gesichter, der Klang von aufeinanderprallenden Stöcken, Schweiß und zwischendurch immer wieder Gelächter - dieses Bild prägte am vergangenen Wochenende die Wiese vor dem Kampfkunstverein Bailung an der Hannoverschen Straße. Ein intensives und erfolgreiches Seminar ganz im Zeichen des Kung Fu haben sechs Kinder und drei Betreuer hinter sich. Erlernt wurden vor allem Formen und Techniken mit dem Gun, dem chinesischen Langstock und damit auch eine ganze Menge Verantwortung. Beim Üben mit dem Trainingsgerät steht die Sicherheit des Partners nämlich an erster Stelle. Konzentration und präzise Bewegungen sind notwendig, um bei den Bewegungen ein harmonisches Zusammenspiel zu erzeugen. Für die

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Qi Gong / Push Hands Veranstaltung im Bürgerpark – Nachklang

Hallo, 6 mal wurde das Treffen im Bürgerpark abgehalten. 6 Mal hatten wir Glück mit dem Wetter und nicht einmal musste das Treffen wegen Regens ausfallen. 6 Mal wurde erst eine gute halbe bis dreiviertel Stunde Qi Gong am Morgen praktiziert, 6 Mal danach die Hände geschoben. Die Teilnahme war durchwachsen. War der erste Termin noch gut besucht von vielen eifrigen Schülern des Bailung e.V. und einer Neugierigen externen Teilnehmerin, gab es bei den folgenden Terminen schon mal dünn besetzte Teilnahme. Dennoch haben immer mal wieder gänzlich neue Interessierte das Angebot wahrgenommen und sich das Qi Gong mal vom Nahem

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