Beijing aus Sicht von Bastian


Xingyi

Es ist soweit das Trainingscamp in Beijing ist vorbei und ich wurde als Freiwilliger bestimmt um über die Xingyi Gruppe zu berichten.
Unser Trainer, Sun Ruxian, war ein echt cooler Typ, der den chinesischen Kleidungsstil auch bei uns im Lager eingeführt hat. Leider hat sich dieser Stil nicht über unsere Gruppe hinaus verbreitet, wobei er bei dem heißen chinesischen Wetter echt angebracht gewesen wäre. Egal wir waren ja nicht wegen der Mode in China sondern um zu trainieren und das haben wir auch und zwar nicht zu knapp. Bei so hartem Training stellen sich über kurz oder lang natürlich Ausfälle ein. Jedoch nicht so in der Xingyi Gruppe, welche nur einen einzigen Ausfall, aufgrund einer Zerrung zu beklagen hatte. Jegliche Gerüchte das unsere Gruppe nur so gut abgeschnitten hat, weil wir locker trainiert haben sind unwahr, denn Fakt ist wir haben in sechs tagen fünf Formen erlernt, während andere Gruppen in der gesamten zeit nicht eine einzige Form hatten (kleiner Spaß am Rande). Wer jetzt denkt gut das ich diese Tortur nicht mitgemacht habe liegt falsch. Es wurde sich sehr um unser leibliches Wohl gesorgt, vor allem durch Unmengen an Wasser, welche während des Trainings auch bitter nötig waren. Zudem war Sun Laoshe sehr darum bemüht uns viele Sachen zu erklären anstatt uns einfach nur die Formen beizubringen. Leider verstand keiner von uns chinesisch und Übersetzer waren eine Mangelware. Abgesehen von der Sprachbarriere lief das Training aber weitestgehend reibungslos. Als Fazit bleibt nur zu sagen: Es war eine super Zeit und man hat viel gelernt.