Zhen Wu Germany Sommer Camp: Teil 2

Einblicke  Das ganze Konzept des diesjährigen Camps war also um Basisarbeit für Anfänger oder Fortgeschrittene und deren Einbindung in die Partnerarbeit gestrickt.   Dafür gaben sich alle 5 Lehrer große Mühe den Teilnehmern des Camps Einblicke in die Methodik und Herangehensweise der Einzelnen Stile zu geben, wie man all dies in einer Auseinandersetzung nutzen kann. Immer wieder gab es die Möglichkeit das Erlernte Anhand von Anwendungstraining, freiem PushHands oder Rou Shou Übungen mit wechselnder Intensität zu üben. Einige liessen es sich selbst nicht nehmen, am Abend noch Erfahrungen im Sparring zu machen. Der größte Teil der Körperarbeit in so ziemlich

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Zhen Wu Germany Sommer Camp in Berlin 2017: Gong Fu vom Feinsten

Formatänderung 2017 Im Gegenteil zu den letzten Jahren, in denen die Zhen Wu Camps ausschließlich International waren, hatte ich mich für dieses Jahr dazu entschloßen das Camp in Deutschland nur für unsere Schüler zu machen und das Format dementsprechend anzupassen. Da wir sonst immer Externe Schüler aus allen Teilen der Welt (Europa und USA hauptsächlich) zum Camp eingeladen hatten, stand der Zhen Wu Gedanke "Nicht ein einzelner Stil sondern der Grundgedanke des Gong Fu zählt" im Vordergrund. Dies hatte zur Konsequenz das wir verschiedene Stile angeboten hatten und die Teilnehmer in diese hineinschnuppern liessen um Gemeinsamkeiten zu entdecken oder die

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Kung Fu in der Schwangerschaft – von Silke Kärcher

  „Kung Fu? Im fünften Monat schwanger? Du bist ja verrückt!“ So oder ähnlich habe ich es während meiner Schwangerschaft letztes Jahr mehrfach von wohlmeinenden Bekannten zu hören bekommen. Meine Frauenärztin wollte mich direkt im zweiten Monat, als man noch nicht mal den Ansatz eines Bäuchleins sah, auf unbestimmte Zeit vom Training beurlauben. Meine Hebamme dagegen blieb cool. Teilgenommen am Training habe ich indes bis gut Mitte des siebten Monats (dann kamen die Sommerferien, sonst hätte ich weitergemacht) und für mich selbst habe ich noch bis kurz vor der Entbindung weiter trainiert. Kampfsport (und dazu zählt Kung Fu nun mal)

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Ein Jahr Tong Bei – ein Rückblick von Michael Cluesmann

"Dieser Artikel ist von Michael Cluesmann auf seinem Blog Hirnlegoland zu finden. Hier der Direktlink: Click" 2002 hatte ich erstmals angefangen bei Sifu Jochen Wolfgramm chinesische Kampfkunst (chinsese martial arts, CMA aka „Kung Fu“) zu trainieren, damals noch den Sieben Sterne Mantis Stil in der Privatschule Bai Lung. Ich mußte dann ab 2008 leider Umständehalber lange pausieren. Letztes Jahr konnte ich endlich wieder anfangen. Sifu Wolfgramm unterrichtet heute unter anderem Tong Bei und Ba Bu Tang Lang im Zhen Wu e.V. Seit einem Jahr trainiere ich wieder. Es gibt eine Menge Gründe, warum ich damals aufgehört habe und genau so viele, warum ich heute tatsächlich mehr und

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Marvin Leck: Kung Fu im Wandel

Kung Fu – eine Tradition vom Aussterben bedroht? Vor ein paar Jahren hatte ich die Möglichkeit im Rahmen meines Studiums ein Auslandssemester in Beijing, China machen zu können. Neben der Chance auf eine Verbesserung meiner Sprachkenntnisse hatte ich auch das Glück am Tongbei Unterricht von Zhang Xinbin Laoshi teilnehmen zu dürfen. Als ich eines Abends auf dem Weg zum Training über den Campus der Uni schlenderte, hatte ich meinen Langstock dabei, da ich gerade mit einer neuen Waffenform begonnen hatte. Dabei begegneten mir ein paar chinesische Studenten, die sich offensichtlich gerade auf dem Weg zum Basketball Training befanden. Während ich

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Stephan Panning: mit Taiji Quan kämpfen

Kämpfen mit Taiji Quan: Ein Erfahrungsbericht Als ich 2009 im Zhen Wu e.V., damals noch Bailung, intensiv mit Taiji quan begann, war meine Motivation zuerst eine gesundheitliche. Ich hatte einen körperlichen Einbruch hinter mir und musste meinen Lebensstil ändern. Es war zuviel im Leben, ich war zusehr unter Druck - wobei viel davon selbst gemacht war. Der `Kampf - Aspekt´ spielte im Taiji-quan Training für mich zunächst keine Rolle, denn es ging mir vorwiegend um Entspannng. `Kampf´ assoziierte ich damals mit Spannung, Druck, Aktion - und davon hatte ich in dieser Zeit genug. Ich wollte weg davon, mein Leben harmonisieren, ausgleichen,

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Chinese Martial Arts: Training oder Unterricht?

Wenn die Kursstunde im Kung Fu oder TaiJi losgeht, stellt sich oftmals die Frage: Training oder Unterricht? Was ist denn überhaupt der Unterschied? So wie ich es verstehe ist das Training eine Zeit, um Dinge zu üben, die schon bekannt sind. Es geht um das Einschleifen von zB Bewegungen, Verbessern von Fähigkeiten. Dies kann allein, in der Gruppe und auch wie meistens mit Hilfe des Lehrers geschehen. Unterricht dagegen ist eine Zeiteinheit, in der Dinge neu gelernt werden oder systematisch vertieft und in neue Zusammenhänge gebracht werden. Dies kann allein oder in der Gruppe aber nie ohne Lehrer geschehen. Training sollte

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Die liebe Zeit …

Ein immer wieder kehrendes Thema zwischen mir (Lehrer) und den Teilnehmern der verschiedenen Kurse im Verein (Schüler) ist das Zeitmanagement. Wir leben in unserer Welt, zu unserer Zeit. Mit den Verpflichtungen, Ablenkungen und Terminen die wir uns oft nicht mal selber aussuchen können. Ein regelmäßiges Training kann da für die meisten unter den Schülern zur großen Herausforderung werden und so habe ich mir abgewöhnt (weitestgehend ;) ) die Trainingsfrequenz der Schüler zu kommentieren. Aber ich gebe hin und wieder den folgenden Denkanstoss: Wer im Training der chinesischen Kampfkünste eine Verbesserung seiner Fähigkeiten erreichen möchte, muss dafür etwas tun: trainieren. Die

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Die Leiden der Schülerinnen oder des Lehrers?

Wie versprochen, werde ich nun öfters (oder andere Leute aus dem Verein) über Dinge im und ums Training herum berichten. Heute mach ich mal den Anfang mit einer Anekdote aus dem Privattraining vom Samstag, die wie ich finde gut zeigt wie hart der Job eines Lehrers sein kann ;) Das Training fand mit zwei Schülerinnen statt. Die erste liess mich schnell an ihren Sorgen teilhaben: "Ohje, ich hab meine Schuhe heute so schnell nicht gefunden und musste die von meiner Mutter nehmen. Damit kann ich beim besten Willen nichts vor dem Spiegel machen. Die sind PINK! " Nunja, schön waren

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Sozial, selbstständig und verantwortungsbewusst mit Kung Fu – Seminar-Wochenende der Kindergruppe des Kampfkunstvereins Bailung e.V.

Konzentrierte Gesichter, der Klang von aufeinanderprallenden Stöcken, Schweiß und zwischendurch immer wieder Gelächter - dieses Bild prägte am vergangenen Wochenende die Wiese vor dem Kampfkunstverein Bailung an der Hannoverschen Straße. Ein intensives und erfolgreiches Seminar ganz im Zeichen des Kung Fu haben sechs Kinder und drei Betreuer hinter sich. Erlernt wurden vor allem Formen und Techniken mit dem Gun, dem chinesischen Langstock und damit auch eine ganze Menge Verantwortung. Beim Üben mit dem Trainingsgerät steht die Sicherheit des Partners nämlich an erster Stelle. Konzentration und präzise Bewegungen sind notwendig, um bei den Bewegungen ein harmonisches Zusammenspiel zu erzeugen. Für die

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