Trainingsroutine – von Jens Schröder

Ni Hao, Was ist eigentlich eure alltägliche Kampfkunstherausforderung, oder Challenge, wie man das heute so schön neudeutsch sagt? Nun gut, meine tägliche Kampfkunstherausforderung besteht darin, täglich zuhause zu trainieren. Oder da, wo ich mich aufhalte. Und wenn es nur 30 Minuten Qi Gong und Streching sind. Zum täglichen Schweinehund überwinden kommt dann immer auch die Frage nach der vorhandenen Zeit mit ins Spiel. Damit ich etwas mehr Struktur in mein Training reinbekomme, habe ich mir für diese Woche vorgenommen, jeden Tag mindestens eine Stunde lang zu trainieren. Zeitfenster dazu finden sich bei mir überwiegend morgens vor der Fahrt zur Arbeit.

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Zhen Wu Germany Sommer Camp in Berlin 2017: Gong Fu vom Feinsten

Formatänderung 2017 Im Gegenteil zu den letzten Jahren, in denen die Zhen Wu Camps ausschließlich International waren, hatte ich mich für dieses Jahr dazu entschloßen das Camp in Deutschland nur für unsere Schüler zu machen und das Format dementsprechend anzupassen. Da wir sonst immer Externe Schüler aus allen Teilen der Welt (Europa und USA hauptsächlich) zum Camp eingeladen hatten, stand der Zhen Wu Gedanke "Nicht ein einzelner Stil sondern der Grundgedanke des Gong Fu zählt" im Vordergrund. Dies hatte zur Konsequenz das wir verschiedene Stile angeboten hatten und die Teilnehmer in diese hineinschnuppern liessen um Gemeinsamkeiten zu entdecken oder die

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Taiji auf Irrwegen – Teil 2

Summary (letzter Blogeintrag) Was ist Taiji? Aus welchem Kontext kommt es? Wie hat es sich entwickelt? Was ist es heute? (dieser Blogeintrag) Warum dieser Artikel? Was ist das Problem mit Taiji heute? Skills in den CMA. Schluss bzw Schlussfolgerung. Motivation für einen Artikel In der Zeit meiner eigenen Taiji-Ausbildung und vor allem seit der Zeit, in der ich unterrichte, habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen bezüglich der Vorstellung der Menschen, was Taiji denn sei, gemacht. Ich will stellvertretend für die größte Gruppe eine kurze Geschichte wiedergeben. Es kommt hin und wieder vor, dass Lehrer oder angehende Instruktoren aus anderen Stilen oder

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Taiji auf Irrwegen – Teil 1

  Summary (dieser Blogeintrag) Was ist Taiji? Aus welchem Kontext kommt es? Wie hat es sich entwickelt? Was ist es heute? (nächster Blogeintrag) Warum dieser Artikel? Was ist das Problem mit Taiji heute? Skills in den CMA. Schluss bzw Schlussfolgerung.   Taiji Quan, wörtlich übersetzt das „höchste am Dach - Faust“, übertragend also die effektivste Kampfkunst, ist ein Stil des Gong Fu oder klassischen Wushu aus dem antiken China. Basierend auf Stilen wie etwa dem Chang Quan (Langfaust), Shuai Jiao (chinesisch mongolisches Ringen) und dem Waffenkampf hat es sich kontinuierlich weiterentwickelt zu einem heute allgemein sehr bekannten und anerkannten „inneren“

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Stephan Panning: mit Taiji Quan kämpfen

Kämpfen mit Taiji Quan: Ein Erfahrungsbericht Als ich 2009 im Zhen Wu e.V., damals noch Bailung, intensiv mit Taiji quan begann, war meine Motivation zuerst eine gesundheitliche. Ich hatte einen körperlichen Einbruch hinter mir und musste meinen Lebensstil ändern. Es war zuviel im Leben, ich war zusehr unter Druck - wobei viel davon selbst gemacht war. Der `Kampf - Aspekt´ spielte im Taiji-quan Training für mich zunächst keine Rolle, denn es ging mir vorwiegend um Entspannng. `Kampf´ assoziierte ich damals mit Spannung, Druck, Aktion - und davon hatte ich in dieser Zeit genug. Ich wollte weg davon, mein Leben harmonisieren, ausgleichen,

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Es liegt was in der Luft ….

Am letzten Wochenende waren die Instruktoren innerhalb der Zhen Wu Germany in Osnabrück zusammen gekommen, um den ersten Schritt in neue Inhalte zu wagen. Es geht hierbei um ein komplett neues System im Taiji Quan (Tai Chi Chuan). Wurde bislang in der ZWG die standardisierte 24er Form aus Peking und die Yang Form in der Tradition von Yang Cheng Fu unterrichtet, erfuhren die Teilnehmer des Wochenendes das dies in Zukunft obsolet wird. Ein neues Taiji System und Verständnis hat über unseren Tong Bei Lehrer Zhang Xinbin Laoshi den Weg zu uns gefunden. Wo kommt es her? [caption id="attachment_1239" align="alignleft" width="300"]

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Qi Gong / Push Hands Veranstaltung im Bürgerpark – Nachklang

Hallo, 6 mal wurde das Treffen im Bürgerpark abgehalten. 6 Mal hatten wir Glück mit dem Wetter und nicht einmal musste das Treffen wegen Regens ausfallen. 6 Mal wurde erst eine gute halbe bis dreiviertel Stunde Qi Gong am Morgen praktiziert, 6 Mal danach die Hände geschoben. Die Teilnahme war durchwachsen. War der erste Termin noch gut besucht von vielen eifrigen Schülern des Bailung e.V. und einer Neugierigen externen Teilnehmerin, gab es bei den folgenden Terminen schon mal dünn besetzte Teilnahme. Dennoch haben immer mal wieder gänzlich neue Interessierte das Angebot wahrgenommen und sich das Qi Gong mal vom Nahem

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Nachbetrachtung Beijing Camp 2013 – von Stephan Panning

Es liegen nun zwei Wochen Kungfu in Beijing hinter mir. Was soll ich nun berichten? Die Stile, die Techniken, die Lehrer, die anderen `Mitstreiter´? Es war auf jeden Fall eine besondere Erfahrung: 7 Stunden Training am Tag, nach 3 Tagen spürte ich den sich ausbreitenden Muskelkater, auch eine gewisse Müdigkeit. Da war ich froh, dass ein `sight-seeing Tag´ folgte. Danach war ich aber auch wieder froh, weiter trainieren zu können, denn das Besichtigen hat für mich nicht gerade etwas Erfüllendes. Dennoch: Die entscheidende Frage kam bei mir eigentlich erst so gegen Ende des Camps auf. Warum mache ich eigentlich Taiji,

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