Mit Kampfkunst den Schulstress besiegen – Neue Kung-Fu-Kurse für Jugendliche in Osnabrück

Heranwachsende sind heute in der Schule und im Alltag großem Stress und hohen Anforderungen ausgesetzt. Eine Hilfe kann die traditionelle chinesische Kampfunst Kung Fu bieten. Seit vielen Jahren bietet der Verein für Kampfkunst Zhen Wu Osnabrück e.V. die Möglichkeit in gemeinschaftlicher Atmosphäre traditionelle chinesichse Kampfkunst zu erlernen. Neben körperlicher Fitness und verbesserter Beweglichkeit werden hier auf sehr praktische Weise  auch gesellschaftliche Werte vermittelt. Während die laufenden Wiederholungen von grundlegenden Bewegungen die Konzentration stärken und die innere Wahrnehmung schärfen, verbessert die Anwendung mit einem Trainingspartner den Respekt und die Umsicht im Umgang mit anderen. So werden solche Werte nicht als theoretisches

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Trainingsroutine – von Jens Schröder

Ni Hao, Was ist eigentlich eure alltägliche Kampfkunstherausforderung, oder Challenge, wie man das heute so schön neudeutsch sagt? Nun gut, meine tägliche Kampfkunstherausforderung besteht darin, täglich zuhause zu trainieren. Oder da, wo ich mich aufhalte. Und wenn es nur 30 Minuten Qi Gong und Streching sind. Zum täglichen Schweinehund überwinden kommt dann immer auch die Frage nach der vorhandenen Zeit mit ins Spiel. Damit ich etwas mehr Struktur in mein Training reinbekomme, habe ich mir für diese Woche vorgenommen, jeden Tag mindestens eine Stunde lang zu trainieren. Zeitfenster dazu finden sich bei mir überwiegend morgens vor der Fahrt zur Arbeit.

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Videoclips aus dem diesjährigen Zhen Wu Sommercamp in Berlin

Nach der schriftlichen Nachbetrachtung möchte ich hier die Gelegenheit nutzen und den Lesern einen visuellen Eindruck vom Training im Camp geben. Mit 2 kurzen Clips die einen Einblick in das Tong Bei Training während des Camps geben. Video mit Tong Bei Anwendungen https://youtu.be/6tkDntQrw3g Video mit Tong Bei Grundtechniken https://youtu.be/REJBmSzE44k Ich hoffe die Clips gefallen.  

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Zhen Wu Germany Sommer Camp: Teil 2

Einblicke  Das ganze Konzept des diesjährigen Camps war also um Basisarbeit für Anfänger oder Fortgeschrittene und deren Einbindung in die Partnerarbeit gestrickt.   Dafür gaben sich alle 5 Lehrer große Mühe den Teilnehmern des Camps Einblicke in die Methodik und Herangehensweise der Einzelnen Stile zu geben, wie man all dies in einer Auseinandersetzung nutzen kann. Immer wieder gab es die Möglichkeit das Erlernte Anhand von Anwendungstraining, freiem PushHands oder Rou Shou Übungen mit wechselnder Intensität zu üben. Einige liessen es sich selbst nicht nehmen, am Abend noch Erfahrungen im Sparring zu machen. Der größte Teil der Körperarbeit in so ziemlich

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Zhen Wu Germany Sommer Camp in Berlin 2017: Gong Fu vom Feinsten

Formatänderung 2017 Im Gegenteil zu den letzten Jahren, in denen die Zhen Wu Camps ausschließlich International waren, hatte ich mich für dieses Jahr dazu entschloßen das Camp in Deutschland nur für unsere Schüler zu machen und das Format dementsprechend anzupassen. Da wir sonst immer Externe Schüler aus allen Teilen der Welt (Europa und USA hauptsächlich) zum Camp eingeladen hatten, stand der Zhen Wu Gedanke "Nicht ein einzelner Stil sondern der Grundgedanke des Gong Fu zählt" im Vordergrund. Dies hatte zur Konsequenz das wir verschiedene Stile angeboten hatten und die Teilnehmer in diese hineinschnuppern liessen um Gemeinsamkeiten zu entdecken oder die

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Kung Fu in der Schwangerschaft – von Silke Kärcher

  „Kung Fu? Im fünften Monat schwanger? Du bist ja verrückt!“ So oder ähnlich habe ich es während meiner Schwangerschaft letztes Jahr mehrfach von wohlmeinenden Bekannten zu hören bekommen. Meine Frauenärztin wollte mich direkt im zweiten Monat, als man noch nicht mal den Ansatz eines Bäuchleins sah, auf unbestimmte Zeit vom Training beurlauben. Meine Hebamme dagegen blieb cool. Teilgenommen am Training habe ich indes bis gut Mitte des siebten Monats (dann kamen die Sommerferien, sonst hätte ich weitergemacht) und für mich selbst habe ich noch bis kurz vor der Entbindung weiter trainiert. Kampfsport (und dazu zählt Kung Fu nun mal)

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Taiji auf Irrwegen – Teil 2

Summary (letzter Blogeintrag) Was ist Taiji? Aus welchem Kontext kommt es? Wie hat es sich entwickelt? Was ist es heute? (dieser Blogeintrag) Warum dieser Artikel? Was ist das Problem mit Taiji heute? Skills in den CMA. Schluss bzw Schlussfolgerung. Motivation für einen Artikel In der Zeit meiner eigenen Taiji-Ausbildung und vor allem seit der Zeit, in der ich unterrichte, habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen bezüglich der Vorstellung der Menschen, was Taiji denn sei, gemacht. Ich will stellvertretend für die größte Gruppe eine kurze Geschichte wiedergeben. Es kommt hin und wieder vor, dass Lehrer oder angehende Instruktoren aus anderen Stilen oder

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Taiji auf Irrwegen – Teil 1

  Summary (dieser Blogeintrag) Was ist Taiji? Aus welchem Kontext kommt es? Wie hat es sich entwickelt? Was ist es heute? (nächster Blogeintrag) Warum dieser Artikel? Was ist das Problem mit Taiji heute? Skills in den CMA. Schluss bzw Schlussfolgerung.   Taiji Quan, wörtlich übersetzt das „höchste am Dach - Faust“, übertragend also die effektivste Kampfkunst, ist ein Stil des Gong Fu oder klassischen Wushu aus dem antiken China. Basierend auf Stilen wie etwa dem Chang Quan (Langfaust), Shuai Jiao (chinesisch mongolisches Ringen) und dem Waffenkampf hat es sich kontinuierlich weiterentwickelt zu einem heute allgemein sehr bekannten und anerkannten „inneren“

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Ein Jahr Tong Bei – ein Rückblick von Michael Cluesmann

"Dieser Artikel ist von Michael Cluesmann auf seinem Blog Hirnlegoland zu finden. Hier der Direktlink: Click" 2002 hatte ich erstmals angefangen bei Sifu Jochen Wolfgramm chinesische Kampfkunst (chinsese martial arts, CMA aka „Kung Fu“) zu trainieren, damals noch den Sieben Sterne Mantis Stil in der Privatschule Bai Lung. Ich mußte dann ab 2008 leider Umständehalber lange pausieren. Letztes Jahr konnte ich endlich wieder anfangen. Sifu Wolfgramm unterrichtet heute unter anderem Tong Bei und Ba Bu Tang Lang im Zhen Wu e.V. Seit einem Jahr trainiere ich wieder. Es gibt eine Menge Gründe, warum ich damals aufgehört habe und genau so viele, warum ich heute tatsächlich mehr und

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Marvin Leck: Kung Fu im Wandel

Kung Fu – eine Tradition vom Aussterben bedroht? Vor ein paar Jahren hatte ich die Möglichkeit im Rahmen meines Studiums ein Auslandssemester in Beijing, China machen zu können. Neben der Chance auf eine Verbesserung meiner Sprachkenntnisse hatte ich auch das Glück am Tongbei Unterricht von Zhang Xinbin Laoshi teilnehmen zu dürfen. Als ich eines Abends auf dem Weg zum Training über den Campus der Uni schlenderte, hatte ich meinen Langstock dabei, da ich gerade mit einer neuen Waffenform begonnen hatte. Dabei begegneten mir ein paar chinesische Studenten, die sich offensichtlich gerade auf dem Weg zum Basketball Training befanden. Während ich

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