Taiji auf Irrwegen – Teil 2

Summary (letzter Blogeintrag) Was ist Taiji? Aus welchem Kontext kommt es? Wie hat es sich entwickelt? Was ist es heute? (dieser Blogeintrag) Warum dieser Artikel? Was ist das Problem mit Taiji heute? Skills in den CMA. Schluss bzw Schlussfolgerung. Motivation für einen Artikel In der Zeit meiner eigenen Taiji-Ausbildung und vor allem seit der Zeit, in der ich unterrichte, habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen bezüglich der Vorstellung der Menschen, was Taiji denn sei, gemacht. Ich will stellvertretend für die größte Gruppe eine kurze Geschichte wiedergeben. Es kommt hin und wieder vor, dass Lehrer oder angehende Instruktoren aus anderen Stilen oder

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Taiji auf Irrwegen – Teil 1

  Summary (dieser Blogeintrag) Was ist Taiji? Aus welchem Kontext kommt es? Wie hat es sich entwickelt? Was ist es heute? (nächster Blogeintrag) Warum dieser Artikel? Was ist das Problem mit Taiji heute? Skills in den CMA. Schluss bzw Schlussfolgerung.   Taiji Quan, wörtlich übersetzt das „höchste am Dach - Faust“, übertragend also die effektivste Kampfkunst, ist ein Stil des Gong Fu oder klassischen Wushu aus dem antiken China. Basierend auf Stilen wie etwa dem Chang Quan (Langfaust), Shuai Jiao (chinesisch mongolisches Ringen) und dem Waffenkampf hat es sich kontinuierlich weiterentwickelt zu einem heute allgemein sehr bekannten und anerkannten „inneren“

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Mike Martello’s Nachlass: Part 2

  Wie versprochen poste ich heute einen weiteren Einblick in Mikes eMails: Wir sprachen über jemanden, der wie wir zu einem früheren Zeitpunkt auch, auf der Suche war. Ich versuchte zu vermitteln und stieß auf heftige Abwehr, was mich doch sehr überraschte. Das brachte Mike zu folgendem Kommentar: "Jochen, By the look of him from his website on sports and ideas I read there, its better he finds people who he can relate to more, in body and in mind... Let him attach himself to just that and he will find his way... From what I see he is attaching

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Chinese Martial Arts: Training oder Unterricht?

Wenn die Kursstunde im Kung Fu oder TaiJi losgeht, stellt sich oftmals die Frage: Training oder Unterricht? Was ist denn überhaupt der Unterschied? So wie ich es verstehe ist das Training eine Zeit, um Dinge zu üben, die schon bekannt sind. Es geht um das Einschleifen von zB Bewegungen, Verbessern von Fähigkeiten. Dies kann allein, in der Gruppe und auch wie meistens mit Hilfe des Lehrers geschehen. Unterricht dagegen ist eine Zeiteinheit, in der Dinge neu gelernt werden oder systematisch vertieft und in neue Zusammenhänge gebracht werden. Dies kann allein oder in der Gruppe aber nie ohne Lehrer geschehen. Training sollte

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Es liegt was in der Luft ….

Am letzten Wochenende waren die Instruktoren innerhalb der Zhen Wu Germany in Osnabrück zusammen gekommen, um den ersten Schritt in neue Inhalte zu wagen. Es geht hierbei um ein komplett neues System im Taiji Quan (Tai Chi Chuan). Wurde bislang in der ZWG die standardisierte 24er Form aus Peking und die Yang Form in der Tradition von Yang Cheng Fu unterrichtet, erfuhren die Teilnehmer des Wochenendes das dies in Zukunft obsolet wird. Ein neues Taiji System und Verständnis hat über unseren Tong Bei Lehrer Zhang Xinbin Laoshi den Weg zu uns gefunden. Wo kommt es her? [caption id="attachment_1239" align="alignleft" width="300"]

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Von der Kommunikation…

In einer Gruppe, Verein oder Schule ist die Kommunikation zwischen allen ein nicht unerheblicher Teil der dazu beiträgt, dass alle sich wohlfühlen. Doch leider gibt es da natürlich auch unterschiedliche Auffassungen und Einstellungen, die das Thema sehr komplex machen. Deshalb habe ich mir gedacht, mit einem Artikel noch vor meinem Urlaub, das Thema aus meiner Sicht etwas näher zu beleuchten. 1) Kommunikation zwischen Lehrer und Schüler ein spannendes Gebiet, durchläuft es doch viele verschiedene Phasen. Erst dient die Kommunikation dem Kennenlernen und ist meist sehr zurückhaltend. Mit der Zeit dient sie dann immer mehr der Informationssammlung fachspezifischer Themen. Der Lehrer

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Gute Laune – Schlechte Laune

Wenn man als Teilnehmer schlechte Laune hat, kann man sich einfach entscheiden das Training ausfallen zu lassen. Als Trainer/Lehrer ist dies schlecht möglich. Es ist aber unprofessionell seine schlechte Laune allzu offen auszuleben und es kann auch für länger anhaltenden Frust bei den Schülern sorgen. Aber ständig den gut-gelaunten Lehrer mimen geht halt nicht immer. Also was tun? Ich gehe oft den Weg der offenen Konfrontation: ich sage direkt: "Ich hab heute schlechte Laune, macht Euch auf was gefasst!!!". Das hat meist immer das Ergebnis, dass gelacht wird und die Stimmung sich auflockert und ich ebenso schnell meine gute Laune wieder

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Die liebe Zeit …

Ein immer wieder kehrendes Thema zwischen mir (Lehrer) und den Teilnehmern der verschiedenen Kurse im Verein (Schüler) ist das Zeitmanagement. Wir leben in unserer Welt, zu unserer Zeit. Mit den Verpflichtungen, Ablenkungen und Terminen die wir uns oft nicht mal selber aussuchen können. Ein regelmäßiges Training kann da für die meisten unter den Schülern zur großen Herausforderung werden und so habe ich mir abgewöhnt (weitestgehend ;) ) die Trainingsfrequenz der Schüler zu kommentieren. Aber ich gebe hin und wieder den folgenden Denkanstoss: Wer im Training der chinesischen Kampfkünste eine Verbesserung seiner Fähigkeiten erreichen möchte, muss dafür etwas tun: trainieren. Die

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Die Leiden der Schülerinnen oder des Lehrers?

Wie versprochen, werde ich nun öfters (oder andere Leute aus dem Verein) über Dinge im und ums Training herum berichten. Heute mach ich mal den Anfang mit einer Anekdote aus dem Privattraining vom Samstag, die wie ich finde gut zeigt wie hart der Job eines Lehrers sein kann ;) Das Training fand mit zwei Schülerinnen statt. Die erste liess mich schnell an ihren Sorgen teilhaben: "Ohje, ich hab meine Schuhe heute so schnell nicht gefunden und musste die von meiner Mutter nehmen. Damit kann ich beim besten Willen nichts vor dem Spiegel machen. Die sind PINK! " Nunja, schön waren

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Frischer Wind im Blog

Nachdem hier in viel zu großen Abständen und relativ nüchtern Beiträge gepostet wurden, wird es wirklich mal Zeit für etwas frischen Wind. Deshalb wird hier in diesem Blog regelmäßiger vom Training und von besonderen Begebenheiten im und um den Verein "Zhen Wu Osnabrück" berichtet. Mal nachdenklich, meist aber zum schmunzeln und bestimmt auch oft zum mitlachen, sollen die Beiträge den Leser animieren unseren Blog zu verfolgen. In diesem Sinne: Gong Fu Happy und viel Spass in Zukunft mit unserem Blog. PS: weitersagen!

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