Sifu, Sonntag 17.08.2008

In unserem Forum habe ich mit folgender Frage eine interessante Diskussion losgetreten, die ich hier in Auszügen mal wiedergeben möchte. Evtl. regt es ja den einen oder anderen zum Nachdenken an ;):Wieso sieht ein Stil (7* Mantis, Yang Taiji etc) nicht immer gleich aus? Warum gibt es Unterschiede in den verschiedenen Gruppen, Familien, die den gleichen Stil machen? Folgende Antworten, Beiträge gab es dazu:Janine: meiner meinung nach sind die stile schon ähnlich (wenn auch nicht gleich). immerhin gibt der menschliche körper eine gewisse motorik vor. aber in den feinheiten gibt es dann doch eben unterschiede. hier denke ich, dass jeder

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Von Schülern und Lehrern

Häufig stößt man in den Kampfkünsten auf die Schüler - Lehrer Problematik, wenn der Schüler geht (oder, seltener, der Lehrer). Oft ist diese Trennung von Disharmonie und Streitigkeiten geprägt. Sei es, dass der Lehrer nicht akzeptieren will, dass der Schüler sich verändern will (örtlich, personell oder beides) oder dass es zu massiven Meinungsunterschieden über die Unterrichtsinhalte kommt. Es gibt noch eine Menge anderer Gründe und Szenarien von Trennungen, aber dies sind so die häufigsten, denke ich. Dabei ist es überraschend, wie oft so etwas im Streit endet und die beiden Parteien sich gegenseitig (oder auch einseitig) so festfahren, dass eine

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Sifu, Dienstag 26.02.2008

TaiJi QuanDa ich mir nicht so sicher bin, ob meine Taiji Gruppe hier überhaupt liest, heute der letzte Eintrag zu dem wirklich hervorragenden Buch von Soong Jyh Jian / Song Zhi Jian, dassübrigens im Piper Verlag in einer sehr umfangreichen Serie, übersetzt von Hermann G. Bohn, ebenfalls auf Deutsch unter dem Titel "T´ai - Chi Ch´üan, Die Grundlagen" (Band 1 von 4) erschienen ist!Heute also einen kurzen Einblick in das 3te Kapitel: Tai Chi Chuan Kommentare von Wang Tsung Yueh / Wang ZongyueSchwerpunkt ist erstmal die Yin - Yang Philosophie: Kein Zuviel oder nicht genug ist im Yin und Yang

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Sifu, Dienstag 19.02.2008

The I Chien Tai Chi Chuan Kapitel 2Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Taiji Klassiker von Chang San Feng. Es gibt einen Einblick in die Grundlagen des Taiji (nach Chang San Feng) als auch Hinweise auf die Art einen Gegner zu kontrollieren.Wichtige Aussagen in diesem Kapitel sind zB:Die Bewegungen beim Taiji sollten entspannt und beweglich sein, gleichzeitig sollten Extremitäten mit dem Körper verbunden sein. Der Wille und der Geist werden genutzt um das Qi zum DanTien zu bringen und der Körper wird als Ganzes bewegt. Inneres und Äußeres sollten miteinander verbunden sein.Beim Üben der Form (egal welche!): Extreme vermeiden,

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Sifu, Montag 18.02.2008

The I Chien Tai Chi Chuan Kapitel 1Ich will heute mal ein paar erste Einblicke in den Inhalt geben. Abgesehen davon, dass die Introduction und daas Authors Preface schon sehr interessant sind und dem Taiji Übenden viele wichtige Anstöße vermitteln können, lasse ich diese Kapitel dennoch aussen vor und wende mich gleich den Chaptern der Sektion 1 zu. Bei diesen Kapiteln werde ich auch die Übersicht/Einsicht belassen. Sonst wird es einfach zu viel.Heute also ersteinmal Kapitel 1: Notes on the Essential Principles of Tai Chi Chuan as left by the Ancient MastersIn diesem Kapitel stellt der Autor die Taiji Klassiker

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Sifu, 12.02.2008

Taiji BücherTaiji Bücher gibt es ja eine ganze Menge. Gute und schlechte. Heraus zu finden welches Buch in welche Kategorie gehört, kann teuer und mühselig werden.Ichmöchte von daher einen Tipp ausspreche und ein Buch vorstellen, dass mir selbst von meinem Lehrer Mike Martello empfohlen wurde.Das Buch heisst "The I Chien T`ai Chi Ch´uan" und wurde geschrieben von dem Taiwanesen Jyh Jian Soong.Das gute an diesem Buch ist, das der Autor explizit schreibt (und dies auch sehr gut umsetzt), dass er das Buch für Westler geschrieben hat, die kein Chinesisch lesen können oder denen sich zumindest der tiefere sozio-kulturelle Kontext bei

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Mein Lehrer Mike Martello

  Da ich des öfteren gefragt werde, wie ich Mike Martello Sifu getroffen habe und wie er mein Lehrer geworden ist, will ich hier mal öffentlich die ganze Geschichte und ihre Hintergründe erzählen.   Angefangen hat alles im Mai 2005. Zu diesem Zeitpunkt habe ich Jake Burroughs in meine damaligen Schule eingeladen und er gab ein Seminar über Liu He Tang Lang Techniken. Teilnehmer waren neben einigen Schülern von mir, Arne Grandt (Tang Lang Lehrer aus Köln) und sein Schüler Puja sowie 5 Schüler von Mike Martello. Diese kamen zusammen mit ihm extra aus Belgien. Sicherlich waren die Seminarinhalte nicht

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Sifu, Gedanken zu den CMA Pt. 3

Heute möchte ich gerne mit einem Zitat von Grandmaster Wang Xiang-Zhai (1885-1963), der das DaCheng Quan oder Yi Quan begründet hat, beginnen:"All sorts of strengths originate in the void and nothingness, which can only be felt gradually by the tiny edges and corners of the body".We must, first and foremost, avoid the use of clumsy force, in body and in mind. Using this force makes the qi stagnant.  When the qi is stagnant, the yi stops; when the yi stops, the spirit is broken.A small movement is better than a big movement, No movement is better than a small movement, Stillness

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