Janine, Mittwoch 27. Juni 2007

Zur Zeit bin ich ziemlich im Stress und schaffe es nur mit Müh und Not zum Training und in diesen Blog. In dieser Woche musste ich 3 Prüfungen schreiben, puh. Wenigstens ist das Ende langsam in Sicht. Leider wirkt sich das Alles auch auf meine Trainingsleistung aus, aber ich denke mir, dass es immer noch besser ist, als mit meinem Hintern am Schreibtisch festzurosten. So kam es mir am Mittwoch doch recht gelegen eine kleine Vorschau auf den Konditionsteil der Gurtprüfung zu bekommen. 150 Liegstütze taten gut. Auch wenn ich jetzt tierischen Muskelkater habe. Meine dritte Handform erster Teil wird so langsam aber sicher auch flüssiger, zumindest was den Ablauf angeht. Die Feinheiten und richtige Umsetzung brauchen eine lange Entwicklung des Verstehens. Das kommt nicht von heute auf morgen.

Eingentlich war der Tag wie ein Klosterwochentag. KungFu-Training mit anschließendem Tai Chi (ausnahmsweise) und abschließendem Löwentanz. Auch wenn ich nicht der größte Fan vom Tai Chi bin (was ja noch nicht heißt, dass ich es hasse – nicht das mich hier einer falsch versteht!), tat es gerade jetzt in meiner stressigen Phase verdammt gut den Körper zu entspannen. Und ich glaube, sogar mein Kopf war für einige Minuten entspannt. Jedenfalls fühlte ich mich abends im Bett ruhig und irgendwie gestärkt, trotz der schlaflosen Nächte zuvor.
Einige der Übungen (aus den 8 Brokaten ??) macht auch Dennis schon mal im Tang Lang, andere wiederum waren für mich natürlich neu. Die Anwendungsbeispiele und Übungen aus der 24er Form fand ich auch ganz gut. Schließlich kann man so was immer gebrauchen und verwerten.

Deswegen hoffe ich, dass das tägliche Tai Chi, welches uns in Peking erwartet meine ledierten Akkus trotz harten Trainings auffüllen wird.